40 Jahre Ladenkirche

Am 13. Mai 1962 wurde die Ladenkirche als "Apostel-Petrus-Kapelle" in Gebrauch genommen. Die seit 1989 durch den Bethlehems-Verein übernommenen Räumlichkeiten wurden in ihrem ursprünglichen Charakter erhalten und die Nebenräume als Geschäftsstelle genutzt. Zum 40-jährigen Bestehen der Kapelle legt der Verein eine Dokumentation vor, die auf vier ganzseitigen Farbfotos die Wandbemalung und Gesamtgestaltung der Kapelle (von Prof. Hans-Joachim Burgert) detailgetreu zeigt und beschreibt.

Die Dokumentation (im DIN A4-Querformat) kann unter der Best.-Nr. S-3 für 5,00 € in der Geschäftsstelle bestellt werden.

Bericht über die Ladenkirche aus der Zeitung "Die Kirche" Nr. 23/2002



Die Jubiläums-Feierlichkeiten

Am 13. Mai 1962 wurde die Apostel-Petrus-Kapelle als Ladenkirche mit einem Gottesdienst in Gebrauch genommen. Dieses Datum jährte sich nun in diesem Jahr zum vierzigsten Mal! Unsere Jubiläumswoche vom 13. bis zum 19 Mai stand deshalb unter dem Motto: "40 Jahre Ladenkirche". Wir haben in der Kapelle sieben Gottesdienste gefeiert, fünf davon als Abendmahlsgottesdienste. Wir haben zweimal vor dem großen Bild "Das himmlische Jerusalem" über die dort verarbeiteten biblischen Geschichten meditiert. Wir haben zweimal die Complet gesungen. Wir haben die Wandmalereien der Kapelle aus den verschiedensten Blickwinkeln erklärt, erläutert und gepredigt bekommen. Wir haben dabei Erkenntnisse haben dürfen, die über die kurzen Anmerkungen der Farbbild-Dokumentation weit hinausgehen. Wir haben Begegnungen von Ladenkirchengliedern aus den Anfangszeiten mit ihren Lehrern miterlebt und haben selbst auch viele Bekannte von früher wiedergesehen. Jeder der diese Abende mitgestaltet hat, gab sich besondere Mühe, das Beste zu geben und so haben alle, die daran teilgenommen haben, wertvolle Stunden erlebt. Wir, das sind die insgesamt 177 Teilnehmer. 15 davon nahmen an den ersten drei Abenden regelmäßig teil. Am vierten Abend waren es noch 9, am fünften Abend 8 und am sechsten Abend 7. An allen sieben Abenden haben letztlich 5 durchgehalten. Alle Kollekten zusammen betrugen genau 500 Euro! Die Heilsbronn-Band hat an vier Abenden gesungen. Am Pfingstsonntag bekam jeder eine Rose mit einem Licht zusammen gebunden in die Hand. Einer alten Tradition folgend wurde dieses Licht als Zeichen für das flammende pfingstliche Feuer des Heiligen Geistes bei der Epistel entzündet. Der 19. Mai - Pfingsten - fiel in diesem Jahr auf den fünften Todestag von Supdt. George. Wir haben deshalb im Gedenken an den maßgeblichen Gründer sowohl des Bethlehems-Vereins als auch der Ladenkirche einen Blumengruß an seinem Grab im Anschluß an den Gottesdienst niedergelegt.

Viele Fragen haben uns ermutigt, das "Wagnis" eines solchen geistlichen Angebots zukünftig wieder anzugehen. Diese sieben Gottesdienste sollen jedenfalls nicht die letzten in der Apostel-Petrus-Kapelle gewesen sein.